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PSD3 und KI-Agenten: Was sich für dich ändert

PSD3 Inkrafttreten und PSR-Verordnung: Was sich für Open Banking ändert, warum PSD2 Claude und ChatGPT den Weg zu deinem Konto öffnet und was du tun kannst.

PSD3 und die Zahlungsdiensteverordnung (PSR) bauen die Regeln aus, nach denen Banken deine Kontodaten mit deiner Zustimmung für Dritte öffnen. Für dich ändert sich nichts über Nacht, denn Open Banking nach PSD2 ist der Weg, den Banken mittragen und über den Era deine Konten für Claude, ChatGPT und jeden anderen Assistenten verbindet.

Was ist PSD3, und was ändert sich?

PSD3 ist die dritte europäische Zahlungsdiensterichtlinie, zusammen mit der Zahlungsdiensteverordnung (PSR) der Nachfolger der PSD2. Sie schärft die Regeln für Open Banking nach, stärkt die Rechte der Kundinnen und Kunden und verbessert die Schnittstellen, über die Dienste mit deiner Zustimmung auf Kontodaten zugreifen.

Der Kern bleibt gleich: Du entscheidest, wer deine Daten sehen darf, und die Bank gibt sie nur frei, wenn du in ihrer eigenen App zugestimmt hast. Was sich verändert, ist vor allem, wie klar die Regeln werden und wie verlässlich der Zugang ist.

Was gilt heute unter PSD2?

Heute gilt die PSD2, die seit 2018 Banken in der EU verpflichtet, regulierten Diensten mit deiner Zustimmung Zugang zu deinen Konten zu geben. Du gibst die Freigabe in der App deiner Bank, die Bank prüft deine Identität, und du kannst den Zugriff dort jederzeit widerrufen.

Auf diesem Weg verbindest du Sparkasse, Volksbank, ING, DKB, N26, Commerzbank und Deutsche Bank mit Era. Era sieht dein Online-Banking-Passwort nie, und die Bank bleibt in jedem Schritt beteiligt, was genau der Sinn der Regel ist.

Wann tritt PSD3 in Kraft?

Rat und Parlament der EU haben sich auf die Eckpunkte von PSD3 und PSR geeinigt, und mit der förmlichen Annahme beginnt eine Übergangsfrist, bevor die neuen Pflichten für Banken und Zahlungsdienste gelten. Bis dahin gilt die PSD2 weiter, und deine Verbindungen funktionieren wie bisher.

Dass die Umstellung Zeit braucht, ist für dich eher ein Vorteil: Die Regeln, auf die Open Banking heute aufbaut, bleiben bestehen, und mit PSD3 kommen Verbesserungen dazu, statt dass etwas wegfällt. Du musst nichts abwarten, um Claude oder ChatGPT mit deinem Konto zu nutzen.

Was ist der Unterschied zwischen PSD3 und der PSR-Verordnung?

PSD3 ist eine Richtlinie, die jedes Land in nationales Recht umsetzt, die PSR dagegen eine Verordnung, die in allen EU-Ländern unmittelbar gilt. Sie regelt unter anderem den Zugang zu Kontodaten und den Schutz vor Betrug einheitlicher, sodass die Regeln von Flensburg bis Palermo dieselben sind.

Für Open Banking ist das der wichtigere Teil: Gleiche Regeln in allen Ländern heißen, dass sich eine Verbindung, die in Deutschland funktioniert, in Frankreich oder Spanien auf dieselbe Weise verhält. Deshalb verbindet Era Konten in über 40 Ländern auf demselben Weg.

Was ändert sich für KI-Agenten?

Die neuen Regeln sehen mehr Transparenz über erteilte Zugriffe vor, etwa eine Übersicht, die zeigt, welchen Diensten du Zugang gegeben hast. Für KI-Agenten heißt das: Der Weg über Open Banking bleibt der, den Banken und Aufsicht mittragen, und Zugangsdaten an eine KI weiterzugeben bleibt der Weg, den niemand will.

Genau deshalb ist Era so gebaut: Dein Assistent bekommt nie dein Bankpasswort, sondern nur die Daten, die du freigibst, und die Freigabe erfolgt in der App deiner Bank. Du siehst im Aktivitätsprotokoll, was ein Assistent getan hat, und du kannst den Zugriff jederzeit widerrufen.

Wie nutze ich Open Banking schon jetzt mit Claude oder ChatGPT?

Lege ein Era-Konto an, verbinde deine Banken per Open Banking und füge Era in deinem Assistenten hinzu. Das dauert wenige Minuten, und deine Verbindungen laufen auf dem Weg, den die PSD2 vorgibt und den PSD3 weiterentwickelt, ohne dass du dafür etwas abwarten oder später neu einrichten musst.

Für die Einrichtung gibt es zwei Seiten: Claude und Open Banking und ChatGPT und Open Banking. Konkrete Anleitungen gibt es für Sparkasse, ING, N26, DKB, Commerzbank, Volksbank und Deutsche Bank.

Was bedeutet das für Österreich und die Schweiz?

In Österreich gelten PSD3 und PSR als EU-Recht ebenso wie in Deutschland, und Erste Bank und Sparkasse, Raiffeisen oder Bank Austria lassen sich auf dem gleichen Weg verbinden. Die Schweiz gehört nicht zur EU, dort hängt der Datenzugang von der einzelnen Bank ab.

Era verbindet die Schweizer Institute, die einen sicheren Datenzugang für ihre Kundinnen und Kunden öffnen, und alles, was nicht zu verbinden ist, kommt über den Import von Kontoauszügen in die Dokumentenbibliothek. Era verbindet Konten in den USA, Großbritannien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Spanien und über 40 Ländern insgesamt.

Ist das sicher?

Ja. Du gibst jeden Zugriff in der App deiner Bank frei und kannst ihn dort jederzeit widerrufen, Era speichert nie deine Bank-Zugangsdaten, und kein Modellanbieter trainiert mit deinen Daten. Era verschlüsselt mit AES-256 im Ruhezustand und TLS 1.3 bei der Übertragung.

Die Einzelheiten stehen in Ist es sicher, KI deine Finanzdaten anzuvertrauen.

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